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Die perfekte 10-Tage-Interrail-Route: Amsterdam bis Rom

Aktualisiert 9. Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit · Routen

Zehn Tage, ein Bahnpass und eine gerade Linie mitten durch Europa — von den Grachten Amsterdams zu den Ruinen Roms, über die Alpen und durch Norditalien. Das ist die lohnendste erste Interrail-Route überhaupt: große Städte, schnelle Züge und nur ein grenzintensiver Tag. Hier ist die komplette Route, der genau passende Pass und was er 2026 kostet.

Die Route auf einen Blick

Amsterdam → Köln → München → Wien → Venedig → Florenz → Rom. Sechs Reisetage, fünf Übernachtungsstopps, rund 2.000 km — alles mit Tageszügen, außer einem optionalen Nachtzug, wenn Sie eine Etappe lieber verschlafen.

TageBasisZug-Etappe
1–2AmsterdamAnkunft
3KölnAmsterdam → Köln (~2h 45m)
4MünchenKöln → München (~4h 30m)
5WienMünchen → Wien (~4h)
6–7VenedigWien → Venedig (~7h / Nachtzug)
8FlorenzVenedig → Florenz (~2h)
9–10RomFlorenz → Rom (~1h 30m)

Tag für Tag

Tag 1–2 · Amsterdam

Ruhig starten. Grachtenspaziergänge, das Rijksmuseum und ein Tagesausflug nach Haarlem oder zum Keukenhof (nur im Frühling). Amsterdam Centraal ist Ihr Ausgangspunkt — holen Sie vorab gebuchte Reservierungen am internationalen Schalter ab.

Tag 3 · Nach Köln

Ein kurzer Sprung über die Grenze im ICE. Nachmittags der gotische Dom und ein Spaziergang am Rhein, dann früh ins Bett — morgen wird es länger.

Tag 4 · Nach München

Südwärts durch Deutschland nach Bayern. München belohnt mit Biergärten, dem Englischen Garten und einfachen Tagesausflügen, falls Sie eine Nacht dranhängen möchten.

Tag 5 · Nach Wien

Der ÖBB Railjet gleitet nach Österreich. Wien ist Kaiserpaläste, Kaffeehäuser und Klimt — eine Stadt, in der ein Tag leicht vergeht.

Tag 6–7 · Nach Venedig

Die schönste Etappe, über die Alpen nach Italien. Lieber eine Hotelnacht sparen? Tauschen Sie den Tageszug gegen einen Nightjet-Schlafwagen und wachen Sie in Italien auf. Zwei Nächte in Venedig zeigen die Stadt, wenn die Tagesgäste weg sind.

Tag 8 · Nach Florenz

Ein schneller Frecciarossa in die Toskana. Renaissance-Kunst, der Dom und das beste Gelato der Reise.

Tag 9–10 · Nach Rom

Neunzig Minuten auf der Schnellfahrstrecke und Sie sind in der Hauptstadt. Zwei Nächte reichen für Kolosseum, Vatikan und ein letztes römisches Abendessen vor dem Rückflug.

Welchen Interrail-Pass 2026 kaufen

Einen „Reisetag" verbrauchen Sie nur an Tagen mit langer Zugfahrt — hier sechs — daher ist ein Flexi-Pass viel günstiger als ein durchgehender. Ideal ist der Global-Pass, 7 Tage innerhalb 1 Monat (deckt alle sechs Etappen plus einen Tagesausflug). Sparsame Reisende schaffen es mit 5 Tagen innerhalb 1 Monat, indem sie kurze Etappen kombinieren.

Pass (2. Klasse)ErwachseneJugend 12–27
4 Tage / 1 Monat≈ 283 €≈ 25 % weniger
7 Tage / 1 Monat≈ 381 €≈ 25 % weniger
15 Tage durchgehend≈ 476 €≈ 25 % weniger

Jugendliche (12–27) erhalten rund 25 % Rabatt, Senioren (60+) etwa 10 %. Unsicher, ob sich ein Pass gegenüber Einzeltickets lohnt? Rechnen Sie nach mit unserem Ratgeber Interrail vs. Einzeltickets.

Achtung Reservierungsgebühren. Der Pass deckt den Fahrpreis, nicht die Pflichtreservierung. Die deutschen und österreichischen Regional-/ICE- und Railjet-Etappen sind hier reservierungsfrei, aber Italiens Hochgeschwindigkeits-Frecciarossa (Venedig–Florenz–Rom) und jeder Nachtzug brauchen eine kostenpflichtige Reservierung — etwa 10–35 € je Fahrt. Buchen Sie sie, sobald Ihre Termine stehen; die Pass-Kontingente sind begrenzt.

Was es insgesamt kostet

Grobe Richtwerte 2026 für eine erwachsene Person: Pass ≈ 381 €, Reservierungen ≈ 40–70 €, Hostels/günstige Hotels ≈ 70–120 €/Nacht, Essen und Sehenswürdigkeiten ≈ 40–60 €/Tag. Zehn Tage landen bei den meisten bei rund 1.400–2.000 € — weniger als Jugendreisende, noch weniger mit ein oder zwei Nachtzügen zum Sparen bei Hotels.

Tipps für eine reibungslose Reise

Preise, Fahrzeiten und Pass-Regeln entsprechen unserem besten Kenntnisstand bei Veröffentlichung (Juli 2026) und ändern sich häufig — bitte vor der Buchung stets auf interrail.eu und der Website des Betreibers prüfen.